Schaurige Orte in der Schweiz




– Unheimliche Geschichten



von

Lutz Kreutzer, Sylvia Götschi, Sunil Mann, Christine Brand, Michaela Grünig, Marcus Richmann, Marc Girardelli u.a.



Zwölf schaurige Geschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in der Schweiz, angelehnt an Legenden und Ereignisse vom Mittelalter bis in die Gegenwart


»Auf die Herausgabe dieses Bandes seiner wachsenden Sammlung von unheimlichen Orten und gruseligen Städten muss Herausgeber Lutz Kreutzer regelrecht gewartet haben. Denn »Schaurige Orte in der Schweiz« gab ihm die Möglichkeit, seine eigene Erzählung einzubinden, und die bildet dann ein Highlight der gruseligen Geschichten, die er zusammentrug. Ob frei erfunden, ob historisch nachempfunden oder pure Fantasie – die unheimlichen Geschichten schaffen großes Lesevergnügen.«

Ruprecht Frieling

zum Inhalt:

Ein Dutzend schaurige Geschichten von einem Dutzend Autoren über ein Dutzend reale in Orte in der Schweiz, angelehnt an Legenden und Ereignisse vom Mittelalter bis in die Gegenwart: Warum ein böser Ritter im Baselbieter Jura nach seinem Tod keine Ruhe fand. Auf welche Weise eine Lehrerin ihrem Schönheitswahn im Schloss Chillon unterliegt. Wie ein Poltergeist einen strengen Zürcher Pfarrer das Fürchten lehrt und ein junger Kragenwäscher dafür mit seinem Leben bezahlt. Warum ein alter Bergsteiger um vier Männer in der Eiger Nordwand bangt. Wie der Riese Botti ein kleines Mädchen vor dem bösen Tier beschützt. Als ein Student wegen einer Mutprobe in ein Sanatorium im Tessin einsteigt. Weshalb unter dem Galgen in Ernen wegen einer Freilichtaufführung ein Toter liegt. Wie eine Frau im Franzoseneinschlag bei Solothurn in den Bann der verfluchten Seelen französischer Soldaten gerät. Warum die traumatischen Erlebnisse einen Rennläufer am Lauberhorn an seine Grenzen führen. Wie ein Mann in Luzern von einer drogenkranken Frau vereinnahmt wird. Von den Wirrnissen eines Radfahrers am Malojapass. Warum ein Skilehrer im Wintersturm auf den Säntis steigt und den Wetterwart und dessen Frau erschießt.


Die ersten Sätze:

Auf dem Gipfel des Säntis, des höchsten Bergs im Alpstein, steht eine Wetterstation. Bis 1969 wurde das Observatorium selbst während des Winters durch einen Wetterwart bedient, der – abgeschnitten vom Rest der Welt – Tag für Tag die Wetterdaten hinab ins Tal rapportierte. Kaum jemand weiß, dass das Observatorium vor fast genau 100 Jahren zum Tatort eines schrecklichen Verbrechens wurde. Als im Februar 1922 die Meldungen des Wetterwarts Heinrich Haas fünf Tage lang ausblieben, stieg ein besorgter Säntisträger zum Gipfel. Dort fand er zu seinem Entsetzen die Leichen des Wetterwarts und dessen Frau Lena vor.


Schauplätze:

Christine Brand: Mord in eisiger Höhe | Säntis (St. Gallen/Appenzell) Daniel Badraun: Maloja – kein Pass für schwache Nerven | Torre Belvedere (Graubünden) Sunil Mann: Der Kragenwäscher | Zwingliplatz (Zürich) Lorenz Müller: Spuren der Zeit | Sanatorio del Gottardo (Tessin) Silvia Götschi: Das Phantom | Kapellbrücke, Luzern (Luzern) Christine Bonvin: Der Galgen in Ernen | Goms (Wallis) Lutz Kreutzer: Der Oger von Grindelwald | Eiger/Jungfraujoch (Bern/Wallis) Marc Girardelli: Gottes Wille kennt kein Warum | Lauberhornabfahrt, Wengen (Bern) Barbara Saladin: Der Ritter von Scheidegg | Burg Scheidegg (Basel Landschaft) Christof Gasser: Der Schatz im Franzoseneinschlag (Solothurn) Marcus Richmann: Bottis Grab | Moosseedorf (Bern) Michaela Grünig: Alt Verknallt | Schloss Chillon (Waadt)